25.01.2016Baumaßnahme

Schmutzwasserdruck­rohrleitung PW-Alter Landwehrgraben

Auftraggeber: SEB

Neubau Schmutzwasserdruckrohrleitung unter dem Datteln-Hamm-Kanal in Bergkamen-Rünthe

Der Stadtentwässerungsbetrieb Bergkamen (SEB) betreibt im Stadtteil Bergkamen – Rünthe eine Schmutz-wasserdruckrohrleitung DN 400, die an das Pumpwerk Alter Landwehrgraben des Lippeverbandes ange-schlossen ist. Die Schmutzwasserdruckrohrleitung unterquert den Datteln – Hamm – Kanal, östlich des vor-handenen Beverbachdükers. Aus den Altunterlagen ist zu entnehmen, dass die Druckrohrleitung im Jahre 1972 hergestellt wurde. Die vorhandene Druckrohrleitung hat einen Durchmesser von 400 mm. Im Bereich des Datteln-Hamm-Kanals wurde die Leitung DN 400 in einem Schutzrohr DN 1000 verlegt.

Wegen des Alters der vorhandenen Druckrohrleitungen und den schwierigen Unterhaltungsbedingungen wird die vorhandene Druckrohrleitung durch den Neubau einer zweisträngigen Druckrohrleitung 2 x DN 400 in Parallellage ersetzt. Dazu soll unter dem Datteln-Hamm-Kanal (DHK) bei km 24,0 ein Schutzrohr DN 1200 mit einer Überdeckung von etwa 5,0 m zur Sohle des DHK gepresst werden, in dem die beiden Druckrohrleitun-gen eingezogen werden. Die Press- und Zielbaugruben werden nach dem Vortrieb als Kontroll- und Entlee-rungsschacht ausgebaut. Außerhalb des Schutzrohrbereiches werden die Druckrohrleitungen hochgeführt und an das vorhandene Pumpwerk Alter Landwehrgraben angeschlossen. Auf der Seite der Pressbaugrube wird die Druckrohrleitung an einen Freispiegelkanal angebunden. Die offene Verlegung der Druckrohre und des Freispiegelkanals sind ebenfalls Bestandteil der Baumaßnahme.

Die Baudurchführung soll im Jahr 2016 beginnen und im Frühjahr 2017 abgeschlossen werden. Nach Herstellung der neuen Druckrohrleitungen wird die alte Druckrohrleitung stillgelegt.

Beim Wasser- und Schifffahrtsamt Rheine wurde im Vorfeld die strom- und schifffahrtspolizeiliche Geneh-migung in einem umfangreichen Genehmigungsverfahren eingeholt.

Projektdaten:

Schutzrohr - geschlossene Bauweise unter dem Schifffahrtskanal
  • Stahlbetonvortrieb, DN 1200, Länge 87 m, max. Überdeckung neben dem DHK bis 13,5 m
  • Press- und Zielbaugruben mit überschnittenen Bohrpfählen, Tiefe 12-13m
Druckrohrleitungsverlegung
  • Einziehverfahren in das Schutzrohr: PE-Rohre DA 450 mm, Länge 2 x 87 m = 174m
  • Offen im Erdreich und in den Bauwerken: PE-Rohre DA 450 mm, Länge 2 x 65m = 130m

Kanalverlegung Offene Bauweise, DN 300 + DN 400, Länge 80 m
Ortbetonbauwerke: 4 Stück, Stahlbeton 130 m³
Herstellkosten (netto) ca. 2.000.000 Euro

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